Die STATUTEN

An diese Rechtsnormen hält sich der kFBH

1.   NAME

1.1   Unter dem Namen Kantonal-Fachverband Bernischer Hauswarte (KFBH) besteht eine Berufsorganisation als Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB.

1.2   Der Kantonal-Fachverband Bernischer Hauswarte ist Mitglied des Schweizerischen Fachverbandes der Hauswarte (SFH), dessen Statuten er sich unterstellt.

1.3   Er ist politisch und konfessionell neutral.

2.   SITZ

   Der Sitz des Kantonal-Fachverbands Bernischer Hauswarte ist am jeweiligen Wohnort des Präsidenten.

3.  ZWECK

3.1   Der Kantonal-Fachverband Bernischer Hauswarte vereinigt im Kanton Bern alle Hauswarte, welche im Dienste einer öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Unternehmung stehen.

3.2   Der Kantonal-Fachverband Bernischer Hauswarte bezweckt:

  1. die materiellen, beruflichen und geistigen Interessen der Mitglieder zu wahren und zu fördern;
  2. die Fortbildung seiner Mitglieder im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten;
  3. die Förderung und Pflege der Solidarität un der Kamaradschaft unter seinen Mitgliedern.

3.3   Der Fachverband beteiligt sich an der BereSoft AG, welche für den Hauswarteverband die Arbeitsplatzberechnungen vornimmt. Er berät soweit nötig ergänzend die Mitglieder in Fragen der Arbeitsplatzberechnung.

4.   HAFTBARKEIT

4.1   Für die Verbindlichkeit des Kantonal-Fachverbands Bernischer Hauswarte ist nur dessen Vermögen haftbar.

4.2   Jede persönliche Haftbarkeit der Mitglieder ist ausgeschlossen.

5.   MITGLIEDSCHAFT

5.1   Der Kantonal-Fachverband Bernischer Hauswarte setzt sich aus folgenden Mitgliederkategorien zusammen, wovon nur die in Ziffer 1 und 4 genannten über ein Stimmrecht verfügen:

  1. Aktivmitglieder
  2. Zweitmitglieder (Ehepartner, Lebenspartner)
  3. Pensionierte
  4. Ehrenmitglieder / Freimitglieder
  5. Gönner

5.2   Aktivmitglieder können alle Arbeitnehmer werden, welche im Dienst einer unter Art. 3.1 genannten Unternehmung stehen.

5.3   Die Aufnahme erfolgt auf eine schriftliche Beitrittserklärung hin durch den Vorstand, unter dem Vorbehalt der Bestätigung der Aufnahme durch die Generalversammlung.

5.4   Zweitmitglieder sind Mitglieder, bei welchen ein Ehegatte Aktivmitglied ist. Sie zahlen die Hälfte des Jahresbeitrags.

5.5   Pensionierte sind Mitglieder, welche weiterhin im Verband verbleiben wollen. Sie bezahlen die Hälfte des Jahresbeitrags.

5.6   Ehrenmitglieder / Freimitglieder sind Personen, die sich im Kantonal-Fachverband Bernischer Hauswarte besonders verdient gemacht haben und auf Antrag des Vorstandes von der Generalversammlung als solche ernannt werden. Die Ehren- und Freimitglieder geniessen die gleichen Rechte wie die Aktivmitglieder. Sie sind von der Entrichtung des Jahresbeitrages befreit.

5.7   Gönner sind Firmen, Firmenvertreter oder Gemeinden, welche dem Fachverband verbunden sind. Sie bezahlen den Gönnerbeitrag, haben aber kein Stimmrecht.

6.   VERLUST DER MITGLIEDSCHAFT

6.1   Die Mitgliedschaft erlischt, wenn das Mitglied per 31. Dezember aus dem Kantonal-Fachverband Bernischer Hauswarte den Austritt erklärt, von der Jahresversammlung augeschlossen wird oder stirbt.

6.2   Auf Antrag des Vorstandes kann ein Mitglied von der Generalversammlung ausgeschlossen werden:

  1. wegen grobem Verstoss und Zuwiderhandlung gegen die Statuten und Reglemente.
  2. wegen Schädigung der Verbandsinteressen.
  3. wenn der Jahresbeitrag nach zweimaliger Mahnfrist nicht eingegangen ist.

6.3   Ausgeschlossene Mitglieder können bis 10 Tage nach der Generalversammlung schriftlich eim Präsidenten zuhanden des Vorstandes Rekurs einreichen. Der Vorstand entscheidet abschliessend.

6.4   Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jeden Anspruch auf das Verbandsvermögen, sind aber verpflichtet, ausstehende Beträge zu bezahlen.

7.   ORGANE DES KFBH

7.1   Der Kantonal-Fachverband Bernischer Hauswarte hat die folgenden Organe:

  1. Generalversammlung
  2. Vorstand
  3. Revisionsstelle

8.   GENERALVERSAMMLUNG

8.1   Die höchste Instanz des Kantonal-Fachverbands Bernischer Hauswarte ist die Generalversammlung.

8.2   Die Generalversammlung findet im ersten Vierteljahr statt und erledigt die nachfolgend umschriebenen Geschäfte.

8.3   Ausserordendliche Generalversammlungen finden statt, wenn es der Vorstand als nötig erachtet oder wenn es der zehnte Teil der Mitglieder mit Angabe der Gründe schriftlich beim Vorstand verlangt.

8.4   Die Einladung erfolgt durch den Vorstand 30 Tage vor dem Verhandlungstag unter Bekanntgabe der Traktandenliste.

8.5   An der Generalversammlung werden folgende Traktanden behandelt:

  1. Appell
  2. Wahl der Stimmzähler
  3. Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung
  4. Memoriam
  5. Jahresberichte
       a.   Präsident
       b.   Kommissionen
  6. Abnahme der Jahresrechnung und des Revisorenberichtes
  7. Jahresbeiträge und Budget
  8. Wahlen
  9. Mutationen
  10. Behandlung von Anträgen
       a.   Vorstand
       b.   Mitglieder
  11. Statutenrevision (soweit notwendig)
  12. Verschiedenes und Umfrage

8.6   Anträge an die ordentliche Generalversammlung müssen schriftlich und begründet 20 Tage vor dieser im Beisitze des Präsidenten sein.

8.7   Jede rechtzeitig nach Art.8 einberufene Versammlung ist beschlussfähig. Bei Wahlen und Abstimmungen entscheidet das einfache Mehr der gültigen Stimmen. Grundsätzlich wird offen abgestimmt. Auf Antrag eines Viertels der Anwesenden wird eine geheime Abstimmung durchgeführt.

Mit Ausnahme des Wahlverfahrens entscheidet bei Stimmengleichheit die Stimme des Präsidenten. Über alle Beschlüsse ist ein genaues Protokoll zu führen. Für abwesende Mitglieder sind die gefassten Beschlüsse rechtsverbindlich.

9.   VORSTAND

9.1   Die Generalversammlung wählt mindestens 5 Mitglieder in den Vorstand des Kantonal-Fachverbands Bernischer Hauswarte.

9.2   Der Präsident und der Kassier werden von der Generalversammlung bestimmt. Der übrige Vorstand konstituiert sich selbst.

9.3   Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre, Wiederwahl ist zulässig.

10.   KOMPETENZEN DES VORSTANDS

10.1  Dem Vorstand des Kantonal-Fachverbands Bernischer Hauswarte obliegen:

  1. Durchführung und Überwachung des Geschäftsganges und Beschlüsse der Generalversammlung
  2. Vorbereitung der Generalversammlung (Ort, Traktanden)
  3. Antrag stellen über Ausschluss von Mitgliedern nach Art. 6
  4. Vorschlagsrecht für Ehrenmitglieder und Freimitglieder
  5. Ausführen der Weisungen des SFH
  6. Beschluss über einmalige Ausgaben, deren maximale Höhe von der Generalversammlung festgelegt wird

10.2  Der Vorstand ist befugt, Ausschüsse und Kommissionen einzusetzen.

10.3  Der Präsident vertritt den Kantonal-Fachverband Bernischer Hauswarte nach aussen.

10.4   Der Präsident oder der Vize-Präsident führt mit dem Sekretär oder dem Kassier die rechtsverbindliche Unterschrift.

10.5  Die Vorstandsmitglieder erhalten eine Entschädigung und Spesen nach Beschluss der Generalversammlung. Sie und ihre Ehegatten / Lebenspartner sind von der Entrichtung des Jahresbeitrages befreit.

10.6  Als Delegierte haben sie Anspruch auf festgelegte Sitzungsgelder plus Reisespesen (Bahn).

11.   REVISIONSSTELLE / RECHNUNGSWESEN

11.1  Die Revisionsstelle besteht aus zwei Revisoren und einem Ersatzmann. Das amtsälteste Mitglied scheidet nach zwei Jahren aus, ist aber nach einem Unterbruch von zwei Jahren wieder wählbar. Es besteht die Möglichkeit eine externe Revisionsstelle beizuziehen.

11.2  Die Revisoren erstatten der Generalversammlung einen schriftlichen Bericht mit Antrag über die Rechnungsführung.

12.   BEITRAGSWESEN

12.1  Die Einnahmen des Kantonal-Fachverbands Bernischer Hauswarte bestehen aus

  1. Mitgliederbeiträgen
  2. Schenkungen
  3. Kursbeiträgen
  4. Erträgen aus Beteiligung an der BereSoft AG

13.   SCHLUSSBESTIMMUNGEN

13.1  Jedes Mitglied hat das Recht, in Berufs- und Gehaltsfragen oder bei Differenzen mit dem Vorgesetzten mit einer schriftlichen Eingabe an den Präsidenten des Kantonal-Fachverbands Bernischer Hauswarte zu gelangen. Eine Eingabe muss wahrheisgetreu und gewissenhaft abgefasst sein. Der Vorstand bemüht sich, die EIngabe bestmöglich (z.B. durch Vermittlung) zu erledigen. Gelingt dies nicht, so ist er von weiteren Bemühungen entbunden. Der SFH bietet seinen Mitgliedern eine Rechtberatung an. Für die Beratung des SFH besteht ein Reglement.

13.2  Eine Statutenänderung ist nur möglich, wenn sie ordentlich traktandiert wurde und an der Generalversammlung die Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen erhält.

13.3  Die Auflösung des Kantonal-Fachverbands Bernischer Hauswarte kann erfolgen, wenn diese von mindestens vier Fünftel der an der Generalversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen wird. Sämtliche Akten und Vermögen sind zuhanden eines sich später im Kanton Bern bildenden Hauswartefachverbandes dem Schweizerischen Fachverband der Hauswarte (SFH) zur weiteren Verwaltung zu übergeben.

13.4  Bildet sich innert zehn Jahren ab Datum des Auflösungstages im Kanton Bern kein neuer Hauswartefachverband, so fällt das Vermögen dem Schweizerischen Fachverband für Hauswarte (SFH) zu.

13.5  In allen nicht erwähnten Fällen gelten sinngemäss die Statuten des SFH und die gesetzlichen Bestimmungen des ZGB.

13.6  Die vorliegenden Statuten wurden von der Geschäftsstelle des Schweizerischen Fachverband der Hauswarte geprüft und als richtig befunden. Ein entsprechender Bericht an die Generalversammlung liegt vor.

13.7  Die an der Generalversammlung vom 7. März 2009 genehmigten Statuten ersetzten alle vorherigen Statuten und treten sofort in Kraft.

Oberdiesbach, 9. März 2009