Die KursBerichte

Beiträge zu Weiterbildungsangeboten



Kursbericht: PureBlue

Sicher, schnell und ökologisch

Fensterflächen, Fassaden und Solaranlagen werden stets grösser. Turnhallen werden lichtdurchflutet gebaut. Allgemein werden die zu reinigenden Flächen mehr. Jetzt stellt sich die Frage, wie reinige ich sicher, schnell und ökologisch? Mit den einfachen Systemen von Pure Blue ist dies alles machbar.

Mit diesem Werbeslogan konnten wir 54 interessierte Hauswartinnen und Hauswarte begeistern am 27. Juni 2018 am PureBlue-Kurs in Heimberg teilzunehmen. Das junge, innovative Team der Firma kann mit seinen Produkten begeistern und die TeilnehmerInnen überzeugen, dass mit ihren Geräten eine saubere Arbeit gemacht werden kann.

In verschiedenen Gruppenarbeiten wurden wir theoretisch und praktisch geschult wie die Geräte funktionieren. Laut Erläuterungen der Firmenleitung sind wir die erste Gruppe, die ein so grossen Interesse zeigen für ihr Produkt. Dementsprechend wurden wir sehr grosszügig und freundlich empfangen und am Schluss des Kurses bewirtet.

Recht herzlichen Dank für die Gasfreundschaft und die interessante Schulung.

Kurt Schütz


Autor

Kurt Schütz, Kurswesen


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Kursbericht: Trockeneisstrahlen

Die ultimative Reinigungsart

Saubere Schulhäuser und Pausenplätze, eine reine; und gepflegte Umgebung, dies wird von Hauswarten täglich erwartet. Graffiti, Moosbefall, Umweltverschmutzung durch Russ, Staub, Flechten von Pflanzen an Fassaden, Mauerwerken und Bodenbelägen usw. werden immer vielfältiger und die Reinigung wird immer anspruchsvoller. Im Gegensatz zu früher, dürfen von Gesetzes wegen keine aggressiven und zum Teil giftigen Reinigungsmittel mehr eingesetzt werden. Mit Trockenstrahlen können solche Verschmutzungen gereinigt werden.

Das Trockeneisstrahlen wurde bereits in den 1950er Jahren vom amerikanischen Militär für Reinigungszwecke eingesetzt. Damals waren diese Maschinen noch sehr gross und haben ungeheure Mengen Trockeneis verbraucht. Die heutigen Strahlgeräte sind klein, mobil und sehr leistungsstark. Die Eis und Druckluftverbräuche sind deutlich tiefer. Im Anschluss an die Vorstellung der Möglichkeiten des Trockeneisstrahlen (Theorie /Praxis) anlässlich des KFBH Kurses vom 17. Mai 2017 in Herzogenbuchsee, stellen wir hier das Trockeneisstrahlen gerne einer breiteren Kundschaft vor.

Trockeneis-Strahlen – was ist das?

Das Trockeneisstrahlen ist ein Druckluftstrahlverfahren, bei dem als Strahlmittel festes Kohlenstoffdioxid (CO2) sogenanntes Trockeneis, mit einer Temperatur von -78,5°C eingesetzt wird und nach dem Einsatz sublimiert, also direkt in die Gasphase übergeht, ohne zu schmelzen. Es ist ein weisser, wasserähnlicher und geruchloser Feststoff in Form von Pellets. 

Strahlmittel: Trockeneis in Pelletform. | zvg
Strahlmittel: Trockeneis in Pelletform. | zvg

Das Co2 Gas, das unter anderem in der Getränkeindustrie eingesetzt wird und auch zum Kühlen von Lebensmittel dient, ist absolut ungiftig und bedenkenlos. Das Trockeneisstrahlen ist ein umweltfreundliches, elektrisch nicht leitendes und nachhaltiges, sehr weiches und schonendes Reinigungsverfahren. Es wird in der Oberflächentechnik zum Reinigen sowie zum Entgraten sehr breitflächig eingesetzt, es sind schier keine Grenzen gesetzt. Z.B. Reinigen von Holz, Stein, Metall, und Plastik sowie auch elektrische bzw. Elektronikteile.

Vorteile von Trockeneis-Strahlen (Beispiele)

  • Saubere, schonende und nicht abrasive Reinigung, keine Schädigung des gereinigten Objektes
  • Keine Strahlmittel-Rückstände (Trockeneis verdampft restlos), gelöster Schmutz ist trocken und kann direkt entsorgt werden, keine Wasserschäden und somit auch keine Zusatzkosten
Das Trockeneisstrahlen ist eine besonders schonende Reinigungsart. | zvg
Das Trockeneisstrahlen ist eine besonders schonende Reinigungsart. | zvg
  • Ungiftig, umweltfreundlich, nicht brennbar, elektrisch nicht leitend, chemisch inert
  • Auch Innenanwendung möglich, wie z.B. Reinigen von teuren Parkettböden oder Treppen aus Stein oder Holz
  • Reinigung von Werkzeugen im eingebauten oder heissen Zustand ist möglich. Dadurch produktionssteigernd, wirtschaftlich und kostensparend (keine Stillstandzeiten von teuren Maschinen, Nachfolgearbeiten können sofort begonnen werden).

Einsatzmöglichkeiten (Beispiele)

  • Das Trockeneisreinigen entfernt alle Materialien, die auf Temperaturunterschiede reagieren, wie beispielweise Farben, Lacke, Klebstoffe, Öl, Wachs, Lebensmittelrückstände (auch Kaugummi), Pflanzenrückstände, Bitumen, Kunststoffablagerungen, Trennmittel, Russ, Staub und andere Verschmutzungen
  • Fassadenreinigung (innen und aussen), auch Graffiti, Efeu, Moss oder Pflanzenreinigungen
  • Maschinen- /Anlagenreinigung (Produktionsreste, Öl, Fett, Russ oder Beschichtungen, etc.)
  • Verschmutzung an Elektrokomponenten
  • Brand- und Wasserschadensanierung, speziell Elektrosanierung
  • Entgraten von verschiedenen sehr heiklen Teilen in diversen Rohmaterialien (auch Kunststoff)

Autor

Ruedi Schaad, Aussendienst Bosshart + Partner AG


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Anwendungsbeispiele

Vor und nach dem Trockeneis-Strahlen


Das Trockeneis-Strahlen wird bei Bossart + Partner AG, schon seit vielen Jahren erfolgreich angewendet. Es ist in der Gebäudereinigung (innen und aussen), Kirchengebäude, Denkmalschutz, Oldtimer-, Werkzeug- und Maschinenreinigung (verschiedenste Branchen), Reinigung von Elektro- oder Elektronikteilen oder auch in der Teilereinigung (Entgratarbeiten) einsetzbar. Testen Sie uns, wir überzeugen Sie gerne!

Kontaktperson:

Ruedi Schaad

Bosshart + Partner AG

Aussendienst (Verkaufsregion: Mittelland / Berner Oberland)

079 691 43 07

rudolf.schaad@sdl.ch



Kursbericht: Erfolgreich kommunizieren

Kommunikation im Hauswartsalltag

Am 15. März und am 31. Mai trafen sich 16 resp. 13 Hauswarte um bei den Trainerinnen der Firma get it! das Thema «Kommunikation im Alltag» genauer unter die Lupe zu nehmen.

Tag 1: Schwieriges einfach erklären und aktiv zuhören

Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Grundregeln der Kommunikation. Schon früh am Morgen waren die Teilnehmenden mit einer spannenden Übung gefordert und erlebten den Perspektivenwechsel. «Wie können wir Schwieriges einfach und verständlich erklären?» war eine echte Herausforderung. Schon hier gab es viele AHA-Momente.

Dann ging es weiter mit dem ersten Eindruck: Was nimmt der Gesprächspartner wahr in den ersten Sekunden eines Kontaktes? Wie können wir den perfekten ersten Eindruck hinterlassen? Die eindrückliche Geschichte aus New York hat das bestens untermauert.

Wer fragt, der führt! Die wichtigsten Fragearten in der Theorie und in der Praxis wurden mit zwei Übungen gefestigt. Humorvoll und spannend, dabei total praxisbezogen!

Wer Fragen stellen kann soll auch richtig zuhören – also analysierten die Teilnehmenden das eigene Verhalten im aktiven Zuhören. Das 4-Ohren-Prinzip nach Schulz von Thun brachte das Thema zuhören in die Tiefe und bot die beste Überleitung zu den schwierigen Situationen und Reklamationen. Gut, schlagfertig und überzeugend zu Argumentieren ist gerade in den schwierigen Situationen wichtig. Da wurde geübt und geübt und geübt.

Die Schlussrunde zeigte bestens auf, wie viel jeder Teilnehmer profitiert hat und wie viel in den Alltag mitgenommen wird. Die beiden Trainerinnen waren total begeistert von den Teilnehmenden und deren Engagement.

Tag 2: Bezug zum Berufsalltag

Am zweiten Tag stand der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Praktische Situationen aus dem Schul- und Schulhausalltag wurden angesprochen, Lösungen gesucht und eigene Erfahrungen eingebracht. So viele Ideen kamen zusammen und können nun von den Teilnehmenden genutzt werden. Die Themen vom ersten Tag wurden spielerisch aufgefrischt.

Kurz vor dem Mittag dann: «Wer wird Millionär?» mit den Knigge-Regeln – spannende Antworten und total viel richtiges Wissen von den Teilnehmenden. Die Diskussion darüber und die praktische Umsetzung beim Mittagessen lieferten viel Gesprächsstoff.

Der Nachmittag war den positiven Formulierungen und dem Persönlichkeitsmodell DISG gewidmet.

Fazit

Das Trainingskonzept nach aktivem Lernen in spielerischer Form hat alle begeistert und überzeugt. Die vielen Praxisbeispiele sorgten dafür, dass das Training und dessen Inhalte alltagstauglich und einfach umsetzbar sind.

Nebst der einwandfreien Organisation der beiden Tage war die Verpflegung wunderbar und abends verliessen nicht nur die Teilnehmenden die Kursorte mit einem Lächeln auf den Lippen, sondern auch die beiden Trainerinnen.


Autor

get it, Cham

Peter Habegger, KFBH-Vizepräsident


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get it, Cham


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Kursbericht: Erste Hilfe inkl. Reanimation

Wie handhabe ich einen Defibrillator?

Dieses Thema lockte 33 Hauswarte/Innen am Mittwochnachmittag, 24. August nach Ortschwaben in die Mehrzweckhalle.

 

Dort bereiteten drei Samariterausbildnerinnen des Samariterverein Wohlen Meikirch Posten vor mit den Themen «Erste Hilfe», «Lagerung», «Defibrillator», «Druckverband», etc.

 

In elfer Gruppen konnten wir viel Wissen wieder einmal auffrischen; zum Beispiel das Ampel-Schema wurde in Erinnerung gerufen. Auch Neues und Nützliches wurde uns instruiert.

 

Der Umgang mit dem Defibrillator war für viele neu und regte zu intensiven Gesprächen an; wie zum Beispiel «Wo ist einer deponiert in der Gemeinde?», «Ist er zugänglich?», «Kostenpunkt?», «Wie viele braucht es?», etc.

 

Mit feinen selbstgebackenen Kuchen (Nidlechueche)  von den Samariterfrauen, konnte der sehr heisse Nachmittag mit viel neuem Wissen beendet werden. Besten Dank an den Samariterverein Wohlen Meikirch.

Autor

Kurt Schütz


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Kursleitende

...

 


Teilnehmende

33 Kurs-Teilnehmende


Kursbericht: Workshop Liegenschaftsunterhalt

Pflanzenschutz- und Spritzenexperten geben ihr Wissen weiter

Am Mittwoch, 25. Mai begann für uns das Kursjahr 2016 mit dem Kursangebot «Renovita – Workshop Liegenschaftsunterhalt». Für diesen Kurs haben sich 44 KFBH-Mitglieder und 28 Nichtmitglieder angemeldet. Zusammen mit Peter Engimann dem Verkaufsberater der Firma Renovita, suchte ich eine geeignete Anlage, wo das Programm durchgeführt werden konnte. Wir fanden das geeignete Objekt in der Sekundarschulanlage Oberfeld in Langnau i /E. Mit dem zuständigen Hauswart Stefan Strahm konnte ich die Details besprechen, so dass die grosse Anzahl Teilnehmer vom Znüni bis zum Zvieri untergebracht werden konnte. 

 

Der erfahrene Pflanzenschutzberater Patrice Arnet hat die Themen «Pflanzenschutz für Hauswarte – was ist erlaubt / verboten» mit den Kursteilnehmern besprochen. Ein weiteres Thema war, wie kann integrierter Pflanzenschutz im Liegenschaftsbereich angewendet und behandelt werden. Dieser Posten war sehr interessant, weil viele praktische Fragen aus den Reihen kamen. Bei Marco Casutt, ebenfalls ein erfahrener Pflanzenschutzexperte, wurden die Themen «Unkrautbekämpfung bei Liegenschaften» erläutert. Die Alternativen zu Herbizid, die sogenannten Biozide, wurden vorgestellt. Auch die Düngergaben und die Unkrautbekämpfung im Rasen wurden behandelt. Bei Ulrich Limacher, einem selbständigen Spritzenfachmann, wurden uns die verschiedenen Vor- und Nachteile der Rückenspritzen aufgezeigt. Worauf muss man achten. Heute sind sehr viele verschiedene Düsen auf dem Markt, die das Spritzbild um vieles verändern und damit viele Vorteile bringen.Mit dem praktischen Anschauungsunterricht wurde vielen Teilnehmern bewusst, dass die alte Birchmeier Rückenspritze auch gut gewartet werden sollte. 

 

Besten Dank bei allen Beteiligten sowie dem Restaurant Hirschen in Langnau für das schmackhafte Mittagessen.

Autor

Kurt Schütz


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Kursleitende

Patrice Arnet

Marco Casutt

Ulrich Limacher


Teilnehmende

44 KFBH-Mitglieder

28 Nicht-Mitglieder


Kurse: Führungsweiterbildungen

Ein Rückblick auf die Weiterbildungen mit Diversey Care 2014

Der Kantonal-Fachverband Bernischer Hauswarte initiierte unter der Leitung von Kurt Schütz, Ortschwaben, mit dem Leiter des Training Center von Diversey Care, Markus Hirzel, Anfang 2014 je zwei Schulungen zu «Mitarbeiterführung» und «Objektorganisation». Beide Schulungsthemen stellten sich bei den bildungsinteressierten Hauswartinnen und Hauswarten des Fachverbandes als echtes Bedürfnis heraus und stiessen auf ein derart grosses Echo, dass im Herbst je eine zusätzliche Schulung anberaumt werden musste.

 

Beim Kurs «Mitarbeiterführung» standen die Vorgesetztenrolle des Hauswarts, das persönliche Führungsverhalten sowie die stufengerechte Kommunikation mit Mitarbeitenden sowie anderen regelmässigen Berufs- und Kontaktpersonen im Vordergrund. Die Schulung bot den Teilnehmenden wiederholt Ansätze zur Selbstreflexion, um ihr Auftreten und ihre Wirkung im beruflichen Umfeld zu überdenken. Die aktive Mitarbeit in Form von Gruppenarbeit oder Erfahrungsaustausch brachte viele spannende und aufschlussreiche Aspekte der Führung zur Sprache.

 

Bei der Objektorganisation spann Kursleiter Markus Hirzel den Bogen weit und begann bei der Betrachtung genereller und wichtiger Planungsgrundsätze sowie der Überprüfung der persönlichen Planung. Letzteres stellt eine wichtige Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Planung und Organisation des eigenen Objektes wie Schule, Verwaltung oder Altersheim dar. Im Kleinen lernten die Teilnehmer, anhand eines Musterobjektes die Raumgruppen zu definieren, die täglichen Reinigungszeiten festzulegen und daraus den Personalbedarf abzuleiten. Die genaue Personalermittlung und -einsatzplanung stellte für die Teilnehmenden eine grosse Herausforderung dar. Dabei mussten arbeitsrechtliche Aspekte, Ferienabwesenheiten sowie zusätzliche Zeiten für Reinigungsvorbereitungen, Pausen und anderes mehr ins Kalkül gezogen werden.

 

Der Erfolg beider Weiterbildungen führt dazu, dass der Kantonalverband auch 2015 Schulungen mit dem Training Center von Diversey Care aufgleisen wird. Die Details zum Weiterbildungskalender des Verbandes sind demnächst auf der Homepage des Verbandes zu finden: www.hauswart-be.ch

 

Das Training Center unter der Leitung von Markus Hirzel dankt dem Kantonalverband und insbesondere dem Bildungsverantwortlichen, Kurt Schütz, an dieser Stelle für die fruchtbare Zusammenarbeit.

Autor

Markus Hirzel, Leiter Training Center


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Kursleitende

Markus Hirzel, Leiter Training Center


Cleanfix – Reinigungskurs und Werkbesichtigung

Kristallisieren, imprägnieren und nassscheuern

Am Dienstag, 29. April 2014, in aller Früh, waren bereits knapp dreissig Hauswartinnen und Haus-

warte mit dem Car Richtung Ostschweiz unterwegs. Genau genommen nach Henau, den Firmen-

sitz der Cleanfix AG. Angesagt war eine Firmenvorstellung mit Rundgang, ein Mittagessen und ein Reinigungskurs mit Schwerpunkt kristallisieren, imprägnieren und nassscheuern.

 

Viele bleibende Eindrücke konnten die gutgelaunten Teilnehmer mit nach Hause nehmen. Eine recht zügige Hinfahrt, interessante Einblicke in die Firmengeschichte und die einzelnen Abteilung-

en der Produktion, ein sehr leckeres Mittagessen, offeriert von der Cleanfix AG, einen recht unkon-

ventionell vorgetragener Reinigungskurs, das gesamte Maschinensortiment und natürlich die durch Stau verursachte, nie enden wollende Heimfahrt.

 

Herzlichen Dank, sicherlich auch im Namen aller Teilnehmenden, an die Firma Cleanfix und ihrem Team. Besten Dank auch an Kurt Schütz für die super Organisation.


Autor

Roland Bilger, Sekretär KFBH


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Organisation

Kurt Schütz

 


Teilnehmende

ca. 30 KFBH-Mitglieder